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Zinsvergleich: Sparer müssen weiter zurückstecken

Veröffentlicht am: Samstag, 1. Mai 2010

Auch im Mai ist von den Konditionen im Einlagengeschäft nicht viel zu erwarten. Die Zinsen sowohl für kurz- als auch für langfristige Anlagen sind niedrig. Die FMH Finanzberatung hat im Vergleich zum Vormonat sogar einen teilweisen weiteren Rückgang festgestellt. Täglich fällige Einlagen werden dem Dienstleister zufolge bei einem Kontoguthaben von 5.000 Euro mit durchschnittlich 1,15 Prozent verzinst. Bei 50.000 Euro Guthaben zahlen Banken durchschnittlich 1,19 Prozent Tagesgeld Zinsen.

Im Festgeld-Bereich sieht es nicht viel besser aus. Nach FMH Berechnungen werden Festgeldkonten mit 3 Monaten Laufzeit mit 0,81 Prozent p.a. verzinst. Bei 6 Monaten zahlen Banken 0,99 und bei 12 Monaten sind lediglich 1,31 Prozent drin. Auch Sparbriefe mit 2 Jahren Laufzeit werfen nicht mehr ab als 1,71 Prozent p.a. Bei 5 Jahren Laufzeit sind 2,78 und bei 10 Jahren Laufzeit 3,69 Prozent im Jahr zu haben. Wann die Trendwende am Zinsmarkt erfolgt und die Konditionen endlich wieder attraktiver werden, ist nicht sicher abzusehen. Das Gros der Experten sieht das Tief jedoch als weitgehend erreicht an. Allzu langfristige Anlagen sollten gemieden werden – Flexibilität ist angesichts der vielen Unsicherheiten mehr wert als einige Basispunkte mehr Zinsen.

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