
Tagesgeldkonditionen: deutlich schlechter als vor Jahresfrist
Veröffentlicht am: Dienstag, 3. März 2009
Sparer müssen den Gürtel enger schnallen, denn die Tagesgeldkonditionen werden schlechter: Tagesgeld wird deutlich geringer verzinst als noch vor einem Jahr. Konnten Anleger noch vor 12 Monaten bei mehreren Instituten 5,00 Prozent und mehr für täglich fällige Einlagen erhalten, gestaltet sich das Bild heute deutlich trister. Im Durchschnitt zahlen Banken auf Tagesgeldkonten derzeit 2,75 Prozent Zinsen im Jahr. Die Tendenz ist dabei weiter fallend.
Angesichts der zu erwartenden Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank in der kommenden Woche um weitere 50 Basispunkte sind bessere Erträge vorerst nicht in Sicht und somit eine Verschlechterung der Tagesgeldkonditionen absehbar. Mit der Norisbank, einer 100prozentigen Tochter der Deutschen Bank, hat jüngst eine bekannte Tagesgeld-Bank die Konditionen für Tagesgeld abermals verschlechtert: Auf dem Top-3-Zinskonto werden nur noch 3,00 statt 3,15 Prozent bezahlt.
Die mäßigen Erträge sind eine Konsequenz der Finanzkrise, die zu sinkenden Leitzinsen im Euroraum geführt hat. Längerfristige Anlagen indes lohnen sich ebenfalls kaum: Festgelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten werden derzeit mit lediglich 2,67 Prozent verzinst. Nach Steuern und Inflation also bleibt auch hier nichts übrig. Daher sollte man unbedingt im Vorfeld einer Tagesgelkontoeröffnung die Tagesgeld-Konditionen vergleichen.
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Letzte Prüfung und Aktualisierung vom Girokonto Vergleich am: 08.02.2012