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Tagesgeld: Es gibt nicht mehr viele Zinsen

Veröffentlicht am: Freitag, 13. März 2009

Die Zeit hoher Zinsen auf Tagesgeld ist vorerst vorbei. Institute mit deutscher Banklizenz, die dem deutschen Einlagensicherungssystem angehören, zahlen in der Regel deutlich weniger als vier Prozent Zinsen im Jahr.

Bessere Konditionen gibt es lediglich noch bei Zweigniederlassungen ausländischer Institute, wie der Bank of Scotland, die 4,5 Prozent auf täglich fällige Einlagen zahlt oder der Credit Europe, die sogar 5,00 Prozent im Jahr gewährt. Beide Häuser bieten allerdings nicht den Schutz des Einlagensicherungssystems in Deutschland, sondern sind über ausländische Mechanismen geschützt.

Nach Angaben der FMH Finanzberatung zahlen deutsche Banken derzeit im Durchschnitt 2,5 Prozent auf Tagesgeldeinlagen ab einem Kontovolumen von 5.000 Euro.

Bei Anlagesummen ab 50.000 Euro werden mit 2,66 Prozent nur geringfügig bessere Konditionen gewährt. Nach Abzug von Steuern und Inflation bleibt Sparern somit praktisch keine Rendite mehr übrig. Angesichts der desolaten Entwicklungen an den Aktienmärkten und den historisch niedrigen Renditen für Staatsanleihen aber erscheinen sichere Sparkonten dennoch als die beste Alternative in dieser unsicheren Zeit.

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