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Tagesgeld: 4,00 Prozent die Obergrenze

Veröffentlicht am: Samstag, 16. Mai 2009

Täglich fällige Einlagen werden aufgrund des niedrigen Zinsniveaus in der Eurozone derzeit nur sehr schwach verzinst. Mehr als vier Prozent im Jahr sind nicht drin. Die NIBC-Direkt-Bank zahlt eben diese 4,00 Prozent im Jahr.

Das Konto ist kostenfrei und eine Mindesteinlage existiert nicht. Einziges Manko der NIBC ist deren Status als Zweigniederlassung einer niederländischen Bank – eine Mitgliedschaft im deutschen Einlagensicherungsfonds existiert daher nicht.

Gleiches gilt für die Bank of Scotland, die täglich fällige Einlagen mit derzeit 3,8 Prozent Zinsen im Jahr verzinst. Das britische Institut garantiert zudem, dass die Verzinsung immer oberhalb des EZB-Leitzinses liegt.

Der Leitzins beläuft sich derzeit auf 1,0 Prozent. Die Comdirect-Bank bietet einen Zinssatz von 4,0 Prozent aufs Tagesgeld als einzige Bank mit Banklizenz in Deutschland an.

Der “Haken”: Die Konditionen gelten nur bei der Eröffnung eines Girokontos durch Neukunden und auch nur für Beträge bis zu 10.000 Euro und bis zum 31.08. Fazit: Wer gut recherchiert und sich mit einer ausländischen Einlagensicherung zufrieden gibt, kann noch gute Konditionen realisieren. Ansonsten aber sieht es mau aus – es bleibt nur die Hoffnung auf bessere Zeiten.

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