Der Weg vom Studium zur ersten Job – Jobbörsen im Boom
Heutzutage ist Vitamin B für angehende Berufsanfänger wichtiger denn je. Kontakte knüpfen ist das A und O, schon während des Studiums. Denn in Zeiten, in denen die Jobs wegen der Finanzkrise rar werden, wächst die Bedeutung des Netzwerkens – neudeutsch Networking.
Das Internet kann für Studierende aus allen Fachbreichen deutliche Vorteile mit sich bringen. Sei es bei der Suche nach Praktika, dem ersten Job oder – ganz am Anfang der Ausbildungsphase – der Informationsbeschaffung über den ersehnten Studienplatz und die Studieninhalte der kommenden Jahre auf dem Campus. Jobbörsen erleben seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. Zu recht, wie sich zeigt. Denn der Arbeitsaufwand für die angehenden Akademiker sinkt dank Internet-Angeboten in erfreulichem Ausmaß.
Der Weg ins Studium:
Nicht jeder Abiturient und jede Abiturientin weiß schon während der Schulzeit, wohin die berufliche Reise gehen soll. Oft kennen Schulabgänger zwar durchaus sehr genau ihre Interessen und Vorlieben. In welchen Studiengängen sie mit ihren Präferenzen am besten aufgehoben sind, wissen sie indes vielfach nicht, Portale wie Studi-Online.de oder studieren.de wissen immer, welche Uni welchen Studiengang bereithält, welche Studieninhalte angeboten werden und welche Voraussetzungen – etwa in Form eines Numerus Clausus – erfüllt sein müssen. Master, Bachelor oder doch lieber Diplom? Fernstudium oder besser Präsenzstudium? Dies sind nur zwei der wesentlichen Fragen, die eine wichtige Rolle spielen vor der Immatrikulation. Denn Fehlentscheidungen kosten heute nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Geld. Die Antworten finden sich auf den Seiten in übersichtlicher Form. Dank direkter Links zu den nationalen und internationalen Hochschulen ist die Kontaktaufnahme zu den Informationsstellen im Web denkbar einfach.
Online-Jobbörsen:
Die Gruppe der Studenten gehört nicht gerade zu den Vertretern der Zeitungsleser. Wenn Nachrichten studiert werden, geschieht dies im Internet. Eine ähnliche Entwicklung ist seit Jahren bei der Job- oder Praktikumssuche zu beobachten. Online-Portale bestimmen inzwischen den Markt und haben dem klassischen Inserat in der Tageszeitung nach und nach den Rang abgelaufen. Der Grund liegt auf der Hand: Die Aktualität und der kurze Weg zwischen Inserent und Leser im Web sind die beiden wesentlichen Vorteile.
Bei Portalen wie monster.de, jobscout.de, stellenanzeigen.net und immer weiteren Anbietern suchen die User im Grunde die Jobs nicht in mühsamer Kleinarbeit. Durch ausgeklügelte Suchfunktionen und E-Mail-Newsletter werden neue Stellenangebote problemlos quasi auf dem Silbertablett serviert, indem sie Minuten nach Einstellung durch den potentiellen neuen Arbeitgeber im Postfach landen. Und einen weiteren Vorteil bringen die virtuellen Jobbörsen mit sich: Studierende können sich auffinden lassen.
Hierzu werden ausführliche Profile mit Skills, beruflichen Erfahrungen, sozialer Kompetenz und erbrachten Studienleistungen angelegt, über die annoncierende Unternehmen auf Kandidaten aufmerksam werden. Im Studium selbst haben Studierende bei Praktikums-Börsen wie praktika.de die Gelegenheit zudem in spezifischen regionalen Angeboten zu stöbern, um für das Praxissemester das optimale Beschäftigungsverhältnis ausfindig zu machen.
Businessportale:
Im englischsprachigen Raum bestimmen Business-Portale wie linkedin oder das auch aus Deutschland inzwischen kaum noch wegzudenkende Xing maßgeblich den Bereich der Kontaktaufnahme. Sowohl für Freiberufler auf der Jagd nach lukrativen Aufträgen wie für Studierende und Berufseinsteiger mit dem Wunsch, sich mit möglichen Arbeitgebern auszutauschen, bieten die Online-Portale gute Chancen, Kontakte zu knüpfen und diese neuen Kontakte auf einfachste Weise zu halten.
Aktuelle Studien zeigen, dass in Vorstellungsgesprächen vielfach der Abschluss als solcher entscheidender ist als die Fachrichtung und der erzielte akademische Grad. Das so genannte Social Networking, wie es in den Business-Seiten betrieben wird, lässt kaum einen Wunsch unerfüllt. Frei nach dem Motto „ich kenne wen, den du auch kennen solltest“ fügen sich geschäftliche Strukturen zusammen.
Und zwar global. Qualifiziert zu sein, ist nur die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite sind eben Networking und Kommunikationsfreude. Auf diese Weise werden immer häufiger Jobs außerhalb der klassischen Ausschreibungsverfahren vermittelt.
Fazit:
Das Internet birgt für Studierende zahlreiche positive Aspekte, die zu nutzen sich grundsätzlich lohnt. Die Investition in eigene berufliche Perspektiven – nicht alle Online-Angebote sind kostenlose Services – ist aber fraglos eine lohnende, die sich schnell rentieren kann, wenn das nötige Quäntchen Glück und Qualifikation aufeinander treffen.
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