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Rahmenkredit statt Dispositionskredit

Veröffentlicht am: Freitag, 20. März 2009

Der Dispositionskredit ist unter den Bundesbürgern sehr beliebt trotz günstiger Rahmenkredite: Einmal eingeräumt, stellt einer eine jederzeit verfügbare Geldreserve dar, die per Überweisung ebenso in Anspruch genommen werden kann wie am Geldautomaten.

Die Kosten, die die Bank für diese Flexibilität in Rechnung stellt, sind allerdings alles andere als verbraucherfreundlich: Bis zu 14,0 Prozent Zinsen müssen Kunden für in Anspruch genommene Kredite im Jahr zahlen.

Wer auf seine Flexibilität nicht verzichten möchte, bei den Zinsen aber sparen will, der kann mit einem Rahmenkredit auf seine (geringeren) Kosten kommen. Rahmenkredite verstehen sich als revolvierende Kreditrahmen: Der Kunde erhält von seiner Bank eine Kreditlinie ausgestellt, über die jederzeit frei verfügt werden kann. Jeden Monat muss ein bestimmter Prozentsatz des valutierenden Kreditbetrags -z.B. drei oder fünf Prozent) zurückbezahlt werden.

Der zurückbezahlte Betrag steht dann sofort wieder als Kredit zur Verfügung. Rahmenkredite können per Überweisung aufs Girokonto oder auch per Barverfügung in Anspruch genommen werden. Die Kosten liegen bei fast allen Anbietern unter denen eines Dispositionskredites.

Die ING-Diba verlangt beispielsweise lediglich 7,49 Prozent. Der „Dispo“ kosten im gleichen Haus hingegen 9,5 Prozent. Gebühren fallen keine an. Wer regelmäßig in den roten Zahlen steckt, kann durch den Umstieg auf einen Rahmenkredit deutlich sparen!

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