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Prepaid-Konten: Auf die Gebühren achten

Veröffentlicht am: Donnerstag, 23. Juli 2009

In den letzten Jahren hat sich auf dem deutschen Banken-Markt ein ganz neues Segment etabliert: So genannte Prepaid-Kreditkarten erobern die Geldbörsen der Bundesbürger. Die Karten unterscheiden sich prinzipiell nur dadurch von anderen Kreditkarten, dass Verfügungen nur innerhalb des vorab auf das Kartenkonto überwiesenen Guthabens möglich sind.


Die Zielgruppe der Anbieter lässt sich klar umreißen: Wer aufgrund eines Negativeintrags bei der Schufa keine Kreditkarte bekommt, nimmt gerne Prepaid-Lösungen wahr. Zunehmens sind die Karten auch mit einer Girokontofunktion ausgestattet und ermöglichen es, Überweisungen zu tätigen und zu empfangen.

Der Haken an vielen der Angebote sind die Gebühren, die oft sehr hoch und noch öfter nur durch ambitionierte Suchvorgänge zu finden sind.

Die Jahresgebühren der Karten mit Girokontofunktion schwanken zwischen 50 und 150 Euro. Dazu kommen ganz verschiedene nutzungsabhängige Entgelte, wie etwa für den Bezug von Bargeld am Automaten, für den Einsatz der Karte im Ausland oder für Aufladungen. Auch Überweisungen sowie die Benachrichtigung über Kontobewegung per SMS oder Mail kostet Geld. Schnell summieren sich die Kosten eines solchen Prepaid-Angebotes auf 300 oder 400 Euro im Jahr, wenn Kunden Prepaid Konto und Karte aktiv nutzen. Empfehlenswert sind die Angebote somit nur dann, wenn auf anderem Wege die Eröffnung eines Kontos nicht möglich ist.

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