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Niedrige Inflation gut für Sparer

Veröffentlicht am: Mittwoch, 3. Juni 2009

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai aller Voraussicht nach auf 0,0 Prozent fallen. In den kommenden Monaten ist Experten zufolge sogar ein leichter Rückgang der Verbraucherpreise möglich. Auch wenn Ökonomen eine Null-Inflation als gefährlich bezeichnen: Für Sparer ist die derzeitige Situation günstig, weil von den Zinsen, die Banken auf Tagesgeld, Festgeld oder Girokonten zahlen, real mehr übrig bleibt.

Wer auf seinem Girokonto 2,5 Prozent Zinsen erhält, muss davon – sofern der Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft ist- 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag an den Staat zahlen. Der Rest bleibt übrig – und in Zeiten stagnierender Preise wächst somit die Kaufkraft der Verbraucher wieder. Dank der Null-Inflation bleibt trotz des niedrigen Zinsniveaus ein kleiner Zuwachs stehen. Damit dieser so groß wie möglich ausfällt, sollten Sparer stets die Angebote der Banken vergleichen und nach guten Konditionen fahnden. Für Festgelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten ist derzeit unter den Banken mit Anschluss an den Einlagensicherungsfonds die SWK-Bank die erste Wahl: Sparer erhalten hier 2,75 Prozent Zinsen. Gut verzinste Girokonten gibt es bei der Citibank, der DKB-Bank und der VW-Bank.

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