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Mehr Zinsen beim Festgeldkonto der Bank of Scotland

Veröffentlicht am: Samstag, 13. März 2010

Es ist schon auffallend positiv, wenn sich eine Bank dazu durchringt, den maximalen Zinssatz bei einem ihrer Produkte anzuheben und sich nicht dem momentanen Trend sinkender Zinssätze ohne Wenn und Aber anzuschließen. Somit gibt es vermutlich eher keine Kritik an der Bank of Scotland, weil den Kunden die Angehung möglicherweise einfach zu überschaubar ausfällt. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, und auch die deutschen Sparer können froh sein, dass es die Bank of Scotland auch auf dem deutschen Markt gibt. Und minimal kann man die Korrektur im Grunde auch gar nicht nennen.

Bisher lag der maximale Zinssatz für das Festgeldkonto der Bank of Scotland bei 3,30 Prozent. Das allein sucht auf dem Markt mittlerweile größtenteils Seinesgleichen. Doch nun hat die schottische Bank diesen Maximalzins sogar um 0,15 Prozentpunkte 3,45 Prozent angehoben. Die Kritik, derartige Renditen seien vermutlich nur bei endlos langen Laufzeiten erzielbar, muss sich die Bank of Scotland nicht gefallen lassen. Denn die 3,45 Prozent pro Jahr erhalten die Neukunden jetzt bei der Laufzeit von vier Jahren. Mehr fürs Geld erhalten die Anleger auch bei der Laufzeit über 36 Monate. Um minimale 0,05 Prozent geht es hier bergauf, so dass der neue Zinssatz jetzt bei 2,80 Prozent liegt. Weniger allerdings bekommen die Kunden, die ihr Kapital nur für zwei Jahre fest anlegen möchten, hier sinkt der Zinssatz von zuvor 2,15 Prozent auf nur noch 2,00 Prozent. Positiv einzustufen ist das Festgeldkonto der BoS schon deshalb, weil die Zinsen für alle Investitionen ohne die Vorgabe einer Mindesteinlage gutgeschrieben werden auf dem Konto der Sparer.

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