
Kostenfalle Girokonto: Darauf müssen Sie achten!
Veröffentlicht am: Freitag, 18. September 2009
Ein Girokonto besitzt fast jeder – und die meisten zahlen zu viele Gebühren an ihre Bank. Dabei ist es weniger die monatliche Grundgebühr, die zu Buche schlägt. Diese fällt bei immer mehr Banken weg und beträgt oft auch nur einige Euro im Monat. Wirklich teuer sind einige nutzungsabhängige Entgelte.
Dazu zählt etwa der Bezug von Bargeld am Automaten, wenn dieser nicht zur Hausbank oder deren Bankenverbund gehört. Schnell werden hier für jede Barverfügung zwischen fünf und zehn Euro fällig- ganz egal, wie groß der abgehobene Betrag ist. Wer zweimal monatlich beim Geldabheben „fremdgeht“ zahlt zwischen 100 und 200 Euro zu viel im Jahr.
Besonders ärgerlich sind diese Kosten deshalb für alle, die in ländlichen Gebieten leben. Hier finden sich oft nur Sparkassen und keine Privatbanken. Eine weitere Kostenfalle betrifft den Dispositionskredit: Einige Banken stellen für in Anspruch genommene Kreditrahmen sage und schreibe 15 Prozent Zinsen und mehr in Rechnung. Wer sich regelmäßig in den roten Zahlen befindet, kann durch einen Wechsel zu einer günstigeren Bank einige hundert Euro im Jahr sparen.
Die zum Konto zugehörige Kreditkarte schließlich ist ein weiterer Kostenfaktor: Neben einer oft nicht zu rechtfertigenden Jahresgebühr zwischen 30 und 100 Euro wird beim Einsatz außerhalb der EU ein Auslandseinsatzentgelt fällig. Dazu kommen horrende Kosten für Barverfügungen mit der Kreditkarte.
Als Faustregel gilt: Günstige Konten kommen ohne Grundgebühr aus und ermöglichen mit ihrer Kartenausstattung kostenfreien Bargeldbezug an allen Automaten. Dazu sollte der Dispositionskredit nicht mehr als 10 Prozent Zinsen im Jahr kosten.
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Veröffentlicht in der Kategorie: Girokonto
Letzte Prüfung und Aktualisierung vom Girokonto Vergleich am: 07.02.2012