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Inflation auf Rekordhoch – Besserung in Sicht

Veröffentlicht am: Mittwoch, 31. Dezember 2008

Die Inflation in Deutschland hat im Jahr 2008 den höchsten Stand seit 14 Jahren erreicht und betrug nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,6 Prozent. Grund für den starken Preisdruck waren den Angaben der Statistiker zufolge vor allem stark gestiegene Preise für fossile Brennstoffe sowie für Nahrungsmittel. Besserung ist allerdings in Sicht: Zum Jahresende hin flachte die Teuerung deutlich ab und betrug im Dezember nur noch 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grund für die aus Sicht von Sparern erfreuliche Entwicklung war vor allem der Rückgang des Ölpreises, der wiederum mit den verschlechterten Wachstumsperspektiven in Verbindung steht.

Für Anleger, die ihren Schwerpunkt auf Tages- und Festgeldanlagen legen, ist eine hohe Inflation nachteilhaft, da nach Abzug der Teuerungsrate von den Zinsen weniger Kapitalzuwachs verbleibt. Wer vier Prozent Zinsen erwirtschaftet und davon ein Viertel an den Fiskus abtreten muss, gewinnt unter Berücksichtigung der Geldentwertung bei Teuerungsraten wie im Jahr 2008 nur marginal und verfügt dementsprechend über kaum mehr Kaufkraft als zu Beginn der Anlage. Eine geringere Inflationsrate, wie sie von den meisten Volkswirten für das Jahr 2009 prognostiziert wird, ist deshalb wünschenswert, zumal die Verzinsung im Einlagengeschäft in den zurückliegenden Monaten deutlich zurückgegangen ist.

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