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Girokonto, Ratenkredit, Kreditkarte: Bank-Vergleich spart Kosten

Veröffentlicht am: Montag, 9. November 2009

Verbraucher können derzeit bei Bankprodukten besonders viel sparen. Eine Analyse des Marktes für Konten, Karten und andere Bankprodukte zeigt, dass die Preisunterschiede so groß sind wie lange nicht mehr.
Ein durchschnittlicher Bankkunde kann allein bei den Grundgebühren seines Girokontos 50 Euro im Jahr sparen.

Immer mehr Banken verzichten auf Kontoführungsgebühren und verlangen im Gegenzug nicht einmal einen Mindestgehaltseingang. Noch deutlich größer fällt die potenzielle Ersparnis aus, wenn der Dispositionskredit des Girokontos regelmäßig genutzt wird. Die Spanne der auf dem Markt üblichen Sollzinsen reicht hier besonders weit. Während bei sehr günstigen Banken zwischen 6,0 und 8,0 Prozent im Jahr fällig werden, stellen teure Institute ihren Kunden 14 bis 16 Prozent in Rechnung. Wer dauerhaft in den roten Zahlen ist, kann so durchaus einige hundert Euro im Jahr sparen.

Ebenso differenziert zeigt sich das Preisgefüge bei Kreditkarten der Gesellschaften Visa und Mastercard: Von kostenfreien Karten bis hin zu solchen mit 50-80 Euro Jahresgebühr (bei ansonsten gleicher Ausstattung) ist alles erhältlich.

Auch bei Ratenkrediten finden sich sehr große Unterschiede: Ein Darlehen über 10.000 Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren ist bei günstigen Anbietern für 300 Euro monatlich zu haben. Teure Banken hingegen verlangen so viele Zinsen, dass die Monatsrate bei 320 Euro liegt – die Gesamtkosten sind dann um mehr als 700 Euro höher.

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