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Girokonto: Guthaben oft niedrig verzinst

Veröffentlicht am: Mittwoch, 26. August 2009

Verbraucher sollten nach Ansicht von Finanzexperten keine allzu großen Beträge auf ihrem Girokonto bunkern. Guthaben werden bei den meisten Banken dort nur unzureichend verzinst.

Die meisten Banken zahlen lediglich 0,5 Prozent Zinsen oder noch weniger – einige verzinsen die Guthaben ihrer Kunden auch gar nicht. Bankkunden sollten deshalb nicht mehr als etwa eine Monatsausgabe auf ihrem Girokonto unterhalten. Darüber hinausgehende Beträge werden besser auf einem Tagesgeldkonto geparkt, wo im Schnitt etwa 2,0 Prozent Zinsen zu bekommen sind.

Alternativ kann eines der wenigen Girokonten eröffnet werden, auf dem hohe Guthabenzinsen gezahlt werden. Die Netbank etwa verzinst Guthaben mit derzeit 2,5 Prozent, wenn das Konto als Gehaltskonto genutzt wird. Bei der DAB-Bank sind für kleinere Guthaben bis zu 2,0 Prozent zu bekommen und die Skatbank zahlt 1,0 Prozent auf alle Guthaben ab 1.500 Euro.

Dass es sich lohnt, die eiserne Reserve profitabel unterzubringen, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel: Wer 10.000 Euro zu 2,0 anstelle von 0,0 Prozent ein Jahr anlegt, kann sich am Ende über 200 Euro Erträge freuen. Diese können sogar steuerfrei vereinnahmt werden, da Kapitalerträge bis zu 801 Euro im Jahr durch den Sparerpauschbetrag abgedeckt sind.

Um diesen in Anspruch nehmen zu können, müssen Kontoinhaber ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen.

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