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Girokonto Dispo-Dauernutzer: 300 Euro Ersparnis möglich

Veröffentlicht am: Freitag, 23. Oktober 2009

Bankkunden, die den Dispositionskredit ihres Girokontos praktisch immer in Anspruch nehmen, können mit dem Wechsel zu einer anderen Bank oft sehr viel Geld sparen: Ein Vergleich der Zinskonditionen zeigt, dass die Unterschiede sehr groß sind. Wer einen durchschnittlichen Negativsaldo in Höhe von 3000 Euro unterhält, zahlt dafür bei der Deutschen Bank 31,88 Euro im Monat – Kontoführungsgebühren noch nicht inbegriffen.

Bei der Santander Consumer Bank fallen sogar 42,50 Euro im Monat an – ebenfalls zuzüglich der Kontoführungsgebühren. Im Jahr summieren sich die Kosten für die Kontoüberziehung somit bei der Deutschen Bank auf mehr als 380 Euro und bei der Santander Consumer fallen gar mehr als 500 Euro an. Wird der Überziehungsrahmen bei einer anderen Bank geführt, die weniger hohe Zinsen in Rechnung stellt, kann viel gespart werden. Bei der DAB-Bank etwa, bei der sich der Zinssatz für den Dispokredit auf 6,95 Prozent im Jahr beläuft, fallen 17,37 im Monat an.

Die Kontoführung bei der DAB ist dabei kostenfrei, so dass die Ersparnis gegenüber den beiden ersten (repräsentativen) Beispielen sogar noch größer ausfällt. Unter Berücksichtigung der Kontoführungsgebühren kann ein Kunde durch den Wechsel von der Santander zur DAB-Bank 350 Euro im Jahr sparen – ohne Leistungseinschränkungen. Gegenüber der Deutschen Bank sind es immerhin noch 250 Euro. Der durchschnittliche Zinssatz für Dispositionskredite beträgt nach Angaben der FMH-Finanzberatung, auf deren Daten die Berechnungen für diesen Artikel basieren, 11,41 Prozent. Bei der Santander-Bank werden in der Spitze rund 17 Prozent fällig. Die Skatbank verlangt dagegen nur 6 Prozent.

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