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Girokonto: Die Kosten stecken oft im Detail

Veröffentlicht am: Freitag, 26. Juni 2009

Der Markt für Girokonten glänzt durch intensiven Wettbewerb: Banken überbieten sich mit dem Verzicht auf Kontoführungsgebühren, Willkommensprämien und anderen Vorteilen gegenseitig. Nicht immer aber fallen die Konditionen tatsächlich so günstig aus wie erhofft: Mitunter müssen Kunden hohe Gebühren zahlen, die anfangs im Kleingedruckten versteckt worden sind.

So bezieht sich die kostenlose Kontoführung oft nur auf beleglose Buchungen. Wer dann Schecks einreicht oder Bargeldeinzahlungen vornimmt, muss draufzahlen. Darüber hinaus gilt es, auf die Details bei der Bargeldversorgung zu achten. Oft sind Barabhebungen nicht an allen Automaten kostenfrei.

Auch kann die Zahl der entgeltfreien Barverfügungen begrenzt sein – so ist es etwa bei der Netbank. Weitere oft erst spät realisierte Kosten finden sich beim Dispositionskredit. Die Commerzbank etwa verzichtet auf eine laufende Kontoführungsgebühr, stellt aber mehr als 14 Prozent für Überziehungen in Rechnung. Wer seinen Dispositionskredit bei der zweitgrößten deutschen Bank überzieht, muss für Überweisungen derzeit sogar noch eine Zusatzgebühr von fünf Euro zahlen – diese Kosten haben bereits
Verbraucherschützer auf den Plan gerufen und werden gerichtlich verhandelt.

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