
Girokonten: Der Trend geht zu kostenlos – versteckte Kosten jedoch häufig
Veröffentlicht am: Freitag, 13. März 2009
Der intensive Wettbewerb auf dem deutschen Bankenmarkt zwingt insbesondere Direktbanken dazu, die Preise für Konto, Karte und Co. günstig zu gestalten. Immer mehr Geldhäuser bieten deshalb kostenlose Girokonten an. Wer ein monatliches Gehalt von 1300 Euro aufweisen kann, erhält bei fast allen Anbietern ein Konto ohne laufende Kontoführungsgebühren. Einige Banken verlangen nicht einmal regelmäßige Eingänge und verzichten dennoch auf Gebühren. Dazu zählen etwa die ING-Diba, die DKB- Bank und die Norisbank. EC- und Kreditkarte sind bei fast allen Girokonten automatisch dabei.
Der Bargeldbezug ist an den Automaten des jeweiligen Verbunds immer spesenfrei, einige Banken ermöglichen mit den inkludierten Kreditkarten sogar den weltweiten Bezug von Cash ohne Gebühren. Verbraucher sollten jedoch auf versteckte Kosten achten: Einige Banken stellen beleghafte Buchungen gesondert in Rechnung oder verlangen sehr hohe Zinsen für in Anspruch genommene Dispositionskredite. Ein Blick ins Preis-Leistungsverzeichnis sollte deshalb bei der Suche nach einem günstigen Girokonto immer erfolgen.
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Letzte Prüfung und Aktualisierung vom Girokonto Vergleich am: 08.02.2012