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Forex Handel

Veröffentlicht am: Mittwoch, 14. Januar 2009

Der Forex-Handel gilt als der schnellste Markt der Welt. In Sekundenschnelle werden riesige Summen zwischen den Marktteilnehmer hin- und hergeschoben. Der Handel mit Währungen dient dabei keinesfalls nur spekulativen Zwecken: Ein- und Ausfuhren der Volkswirtschaften dieser Welt sind auf einen konstanten Austausch von Euro, Dollar und Co angewiesen. Der Forex-Markt unterscheidet sich von anderen Märkten, wie Aktien und Bonds, durch verschiedene Merkmale. Zum einen existiert kein zentraler Handelsort, an dem Währungen gehandelt werden. Des weiteren ist das Handeln mit Forex sehr spekulativ und beinhaltet hohe Risiken.

Die Transaktionen finden vielmehr unmittelbar zwischen den Banken (und anderen Finanzinstitutionen) statt. Die einflussreichsten Marktteilnehmer sind die Notenbanken, die durch ihre Geldpolitik den Verlauf der Wechselkurse beeinflussen können. Insbesondere Veränderungen der Leitzinsen sind für Teilnehmer am Forex Handel außerordentlich interessant. So wird wichtigen Notenbanksitzungen bereits im Vorfeld große Bedeutung zugesprochen und eigens darauf spezialisierte Analysten versuchen, aus den Verlautbarungen der Währungshüter deren künftige Aktivitäten herauszuhören.

Der Forex-Handel findet rund um den Globus und (fast) rund um die Uhr statt. Aufgrund der Zeitverschiebung auf dem Planeten ist es von Sonntagabend bis Freitagnacht möglich, Währungen zu handeln. Die Forex-Woche beginnt dabei in Australien und Neuseeland und endet in den USA. Der Zugang für Privatanleger zu diesem außerordentlich attraktiven Segment ist erst seit einigen Jahren flächendeckend möglich, da die Ausstattung der Marktteilnehmer mit Breitbandanschlüssen unabdingbare Voraussetzung ist.

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