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Flaute und kein Ende: Zinsen für Tagesgeld und Festgeld sinken weiter

Veröffentlicht am: Donnerstag, 8. Juli 2010

Die Zinsen im Einlagengeschäft sinken weiter – und zwar deutlich schneller als die für Verbraucherkredite. Anleger müssen bei immer mehr Angeboten reale Kaufkraftverluste hinnehmen, weil die Teuerungsrate die Zinsen übersteigt. Wie die FMH Finanzberatung ermittelt hat, zahlen Banken für täglich fällige Einlagen derzeit lediglich 1,09 Prozent Zinsen p.a., wenn auf dem Konto 5.000 Euro angelegt werden. Bei 50.000 Euro fällt die Rendite mit 1,1 Prozent nur marginal höher aus.

Die Alternativen sind rar: Die Tagesanleihe des Bundes bietet mit 0,29 Prozent derzeit eine ebenfalls magere Verzinsung. Auch mit Festgeldkonten lässt sich weiterhin kein Geld verdienen: Für 12 Monate Laufzeit zahlen Banken im Schnitt nicht einmal 1,3 Prozent p.a. Die Zinsen für Kredite indes sind weiter hoch: Für die Inanspruchnahme ihres Dispositionskredits zahlen Bankkunden nach FMH-Angaben durchschnittlich 11,22 Prozent im Jahr. Ratenkredite kosten je nach Laufzeit zwischen 7,5 und 8,0 Prozent. Finanzexperten und Verbraucherschützer monieren seit langem, dass Banken ihre Gewinnmargen auf Kosten der Kunden ausweiten.

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