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Flatex jetzt auch in Österreich vertreten

Veröffentlicht am: Donnerstag, 6. Mai 2010

Dienstleister mit Angeboten für Online-Brokerage sind bei den Kunden seit einiger Zeit immer beliebter. Einer der großen Anbieter im Aufwärtstrend ist das Unternehmen Flatex AG. Das Kulmbacher Portal ist mittlerweile seit rund vier Jahren am Markt und konnte in Deutschland seit Gründung des Portals zunehmend mit günstigen Gebührenmodellen Verbraucher von sich überzeugen. Diese Marktposition will das Unternehmen nun auch au0erhalb Deutschlands etablieren und im idealen Falle sogar weiter ausbauen. Zu diesem Zweck hat sich der Online-Broker dazu entschieden, mit einem Ableger auch österreichische Anleger mit einem entsprechenden Angebot zu umwerben.

Was schlecht für die Mitbewerber sein könnte, ist für die Kunden mit großem Interesse am Börsengeschäft vor allem von Vorteil. Denn stärkerer Wettbewerb bringt in der Regel mehr Service, Auswahl und möglicherweise bessere Konditionen für die Verbraucher. Welche Kosten zu erwarten sind, können sich die Interessenten bereits am deutschen Flatex-Beispiel abschauen, denn preislich wird sich Flatex Österreich am bestehenden deutschen System orientieren.

Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch das Fehlen der so genannten Flat Fee für den außerbörslichen Handel. Transaktionen im börslichen Handel kosten bei Flatex fünf Euro, hinzukommen Spesen fremder Anbieter. Mitte April 2010 ist das neue Portal im Web gestartet. Vorgenommen hat man sich eine ganze Menge. Innerhalb der ersten drei Jahre auf dem österreichischen Markt will man die Marke von 10.000 Kunden sprengen, so die Verlautbarungen des Flatex-Vorstandes, mindestens aber sollen es 7.000 Kunden werden. Schon Ende des kommenden Jahres möchte der neue Anbieter in die Profitzone steuern.

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