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Firmengirokonto – was ist das?

Veröffentlicht am: Donnerstag, 17. Dezember 2009

Jedes Unternehmen benötigt heute zur Abwicklung seiner Bankgeschäfte ein Firmengirokonto. Es stellt somit den finanziellen Schnittpunkt zwischen Unternehmen, Kunden, Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern dar.

Generell bieten deshalb alle namhaften Banken und Sparkassen innerhalb ihrer Produktauswahl ein Firmengirokonto an. Lediglich die zugehörigen allgemeinen Geschäftsbedingungen können dabei von Bank zu Bank stark variieren. Die betrifft vor allem den Konstenpunkt eines Firmengirokontos, im Bereich von Grundgebühren, Buchungskosten, Online-Buchungen, zusätzlich erhältlichen Kreditkarten, Firmenkrediten und dergleichen mehr.

Kostenloses Geschäftskonto im Vergleich

Grundsätzlich kann ein Firmengirokonto mit einem herkömmlichen, privaten Girokonto in den Konditionen und Funktionalitäten verglichen werden. Der Kreditrahmen (Dispositionskredit) richtet sich allerdings nicht nach den monatlichen Gehaltseinnahmen, sondern nach vorgelegten Geschäftsbilanzen. Dem zu Folge kann er im Laufe der Jahre immer wieder korrigiert werden. Manche Bankunternehmen richten zudem nur Branchen bezogene Firmenkontos ein. Andere wiederum gewähren gewissen Gesellschaftsformen, wie z.B. der Ltd., kein Firmengirokonto, etc.

Des Weiteren sind bei Firmenneugründungen die Bedingungen für ein Firmengirokonto vielfach eingeschränkt – z.B. Überweisungen sind nur nach vorheriger Geldeinlage auf dem Konto möglich.

Immer häufiger werden inzwischen auch kostenfreie Girokontos angeboten. Wobei hier zu hinterfragen gilt, welche Leistungen exakt kostenfrei zur Verfügung stehen. Da einige Banken diesen Service lediglich auf die Grundgebühr beziehen. Empfehlenswert ist darum allen Firmeninhabern ein persönliches Beratungsgespräch für ein Firmengirokonto bei den jeweiligen Bankunternehmen.

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