norisbank Girokonto

EZB senkt Zinsen – schlechtere Renditen für Sparer?

Veröffentlicht am: Samstag, 6. Dezember 2008

Die Europäische Zentralbank hat am heutigen Donnerstag den Leitzins für die Eurozone um 75 Basispunkte auf fortan 2,75 Prozent gesenkt. Die Notenbank reagierte damit auf die weltweite Rezession und versucht mit der expansiven Geldpolitik Stimuli für die Konjunktur zu setzen. Der Leitzins wurde bereits im September und im Oktober um jeweils einen halben Prozentpunkt gesenkt. Für Sparer, die ihre Mittel vorwiegend auf Tages- und Festgeldkonten anlegen, könnten nun schwere Zeiten anbrechen: Die Guthabenzinsen im Einlagengeschäft werden nach Ansicht vieler Experten deutlich zurückgehen und damit einen seit einigen Wochen zu beobachtenden Trend fortsetzen.

In jüngster Vergangenheit hatten bereits viele Banken die Konditionen im Einlagengeschäft verschlechtert. So bietet Branchenprimus Deutsche Bank bei Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von 12 Monaten derzeit 4,5 Prozent Zinsen – noch vor kurzer Zeit zahlte das Institut 5,25 Prozent. Noch deutlicher fällt der Rückgang der Zinsen bei der Dresdner Bank aus: 4,00 statt 5,25 Prozent erhalten Inhaber von Termingeld-Konten mit einjähriger Laufzeit. Auch im Tagesgeldbereich ist eine Verschlechterung auf breiter Front zu beobachten: Mit der Norisbank und der 1822direct senkten zwei Institute die Zinssätze für täglich fällige Einlagen, die in den vergangenen Monaten stets ganz vorn mit dabei waren.

Da Experten von einem weiteren Rückgang in der Zukunft ausgehen, sind Sparer gut beraten, den Teil ihrer Mittel, der nicht ständig verfügbar sein muss, in Festgelder mit einer Laufzeit von mindestens 12 Monaten anzulegen.

Verwandte Girokonto Beitäge:

Veröffentlicht in der Kategorie: Tagesgeld

norisbank Girokonto