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Dispozinsen: Große Unterschiede prägen das Bild

Veröffentlicht am: Montag, 23. Februar 2009

Der „Dispo“ ist eine der beliebtesten Kreditvarianten unter deutschen Bankkunden. Der Vorteil liegt in der unkomplizierten Handhabung und dem Höchstmaß an Flexibilität. Ist der Kreditrahmen einmal mit der Bank vereinbart, können Kontoinhaber jederzeit ohne weitere Vorsprache darüber verfügen: Per Überweisung genauso wie in bar.

Die Dispozinsen, die Kreditinstitute ihren Kunden für genutzte Dispositionskredite in Rechnung stellen, fallen dabei sehr unterschiedlich hoch aus. Während die Commerzbank mehr als 14 Prozent verlangt, müssen Kunden bei der DAB-Bank lediglich 6,95 Prozent berappen – die Münchner bieten damit den günstigsten Dispo auf dem deutschen Markt an.

Ebenfalls vertretbar sind die Zinsen bei der DKB-Bank. Wer das DKB-Cash-Paket erwirbt, zahlt für in Anspruch genommene Kredite 7,99 Prozent im Jahr. Grundsätzlich ist – wie häufig im Bank- und Finanzbereich – zu beobachten, dass Direktbanken ihren Kunden deutlich günstigere Konditionen bieten als die großen Institute mit flächendeckendem Filialnetz. Wer häufig die Tiefen seines Kontostandes erkundet, ist deshalb gut beraten, zu einer der günstigen Banken zu wechseln. Die Ersparnis, die durch niedrigere Sollzinsen realisiert wird, beträgt leicht einige hundert Euro im Jahr.


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