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Die Schufa regelmäßig prüfen

Veröffentlicht am: Freitag, 24. April 2009

Verbraucher sollten in regelmäßigen Abständen Einsicht in die bei der Schufa über sie gespeicherten Daten nehmen. Die Auskunftei speichert Daten beispielsweise zu Krediten, Girokonten und Kreditrahmen. Nicht immer sind die Angaben richtig und vollständig.

So melden beispielsweise nicht alle Kreditkartenunternehmen der Auskunftei, dass es sich bei dem Produkt um eine Karte mit Teilzahlungsfunktion handelt. Auch viele Versandhändler, bei denen in Raten gezahlt werden kann und die in ihren Vertragsbedingungen eine Schufa-Klausel einsetzen, melden die Vereinbarungen oft nicht. Verbraucher können bei der Schufa (siehe hierzu auch das schufafreie Girokonto, das Prepaid Konto ohne Schufa oder die Kreditkarte ohne Schufa) jederzeit eine schriftliche Auskunft über die gespeicherten Daten einfordern.

Diese kostet derzeit knapp acht Euro Gebühren. Alternativ kann auch der Online-Zugang genutzt werden. Die Freischaltung zu diesem kostet einmalig rund 15 Euro und ermöglicht dann jederzeit und tagesaktuell Einsicht in die Datenbestände. Neben den Auskünften von Vertragspartnern ist auch der Schufa-Basisscore über die Funktion ersichtlich.

Er gibt nach Aussage der Schufa an, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person ihren vertraglichen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachkommen wird. Falsche Daten sollten berichtigt werden. Ob es aus Sicht des Verbrauchers sinnvoll ist, fehlende Auskünfte nach zu melden, richtet sich nach der jeweiligen Information. Ordnungsgemäß abgeschlossene Vertragsverhältnisse, bei denen keinerlei Zahlungsstörungen auftraten, verbessern tendenziell die Bonität.

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