Beim Depotkonto Vergleich sollte auf verschiedene Aspekte geachtet werden, damit ein günstiges Angebot gefunden wird. Da die Depotkonten von der Funktion her bei allen Anbietern identisch sind, ist beim Vergleich nahezu ausschließlich auf die zu zahlenden Gebühren zu achten, die mit der Nutzung des Depotkontos in Zusammenhang stehen.
Die Depotgebühren als Kostenfaktor
Zunächst sollten beim Depotkonto Vergleich die fixen Depotgebühren verglichen werden. Diese Gebühren fallen unabhängig davon ab, ob das Depot genutzt wird oder nicht. Maximal werden heutzutage 30 Euro pro Jahr berechnet, viele Banken und Broker verzichten inzwischen allerdings auf die fixen Depotgebühren. Somit sollte in diesem Bereich ein Anbieter gewählt werden, der ein kostenloses Depotkonto anbietet.
Die Ordergebühren der Anbieter
Fast noch wichtiger als der Vergleich der Depotgebühren ist es im Rahmen vom Depotkonto Vergleich, dass die Ordergebühren der Anbieter verglichen werden. Diese Ordergebühren werden immer dann berechnet, wenn der Depotinhaber Wertpapiere kaufen oder verkaufen möchte, also wenn eine Order ausgeführt wird. Die Kosten bewegen sich im Durchschnitt in einem Rahmen zwischen fünf bis zu 20 Euro, sodass ein Vergleich auf jeden Fall lohnt. Manche Anbieter offerieren auch eine so genannte Order-Flatrate für eine bestimmte Anzahl an Orders pro Quartal.
Zinsen auf dem Verrechnungskonto
Immer mehr Anbieter von Depotkonten bieten auf dem Verrechnungskonto zum Depot eine Guthabenverzinsung an, die denen auf einem Tagesgeldkonto sehr nahe kommt. Ist also öfter ein höheres Guthaben vorhanden, sollte auch dieser Aspekt beim Depotkonto Vergleich berücksichtigt werden.
Das Wichtigste im Überblick
- Depotgebühren vergleichen, im bestenfall ein Depotkonto kostenlos in der Kontoführung beantragen
- Vergleich der Ordergebühren
- Verzinsung auf dem Verrechnungskonto beachten


Letzte Prüfung und Aktualisierung vom Girokonto Vergleich am: 06.02.2012