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Betrugsmasche: 1-Cent-Überweisungen sofort der Bank melden

Veröffentlicht am: Mittwoch, 17. März 2010

Bankkunden werden seit einiger Zeit von einer neuen Betrugsmasche bedroht. Betrüger überweisen Kleinstbeträge (meist 1 Cent) an eine Vielzahl unterschiedlicher Kontonummern, die durch zufällige Zahlenkombinationen generiert und Bankleitzahlen zugeordnet werden. Bucht die Bank die Überweisung nicht unter Hinweis auf die falsche Kontoverbindung zurück, wissen die Betrüger um die tatsächliche Existenz des Kontos. Tage oder Wochen später wird dann von dem auf diese Weise „generierten“ Konto Geld im Lastschriftverfahren abgebucht.

Bankkunden sollten 1-Cent-Überweisungen, deren Absender sie nicht zuordnen können, umgehend ihrer Bank melden. Kommt es zu einer Abbuchung, ist das Geld allerdings nicht verloren: Kontoinhaber können gegen unberechtigte Lastschriften binnen 6 Wochen nach Rechnungsabschluss Widerspruch einlegen. Dieser kann je nach Bank online, telefonisch, schriftlich oder persönlich mitgeteilt werden. Die Bank bucht den belasteten Betrag dann umgehend zurück und berücksichtigt dabei auch die Wertstellung. Die betrügerischen Abbuchungen erfolgen meist unter dem Vorwand eines angeblichen Kaufs oder einer Dienstleistung.

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