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Bedarfsanalyse: Welches Konto passt zu Ihnen?

Veröffentlicht am: Samstag, 26. September 2009

Dass Verbraucher durch den Wechsel zu einer anderen Bank viel Geld sparen können, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wie sich das Sparpotenzial jedoch maximieren lässt, ist vielen nicht bewusst. Wer aus der Vielfalt der Angebote auf dem deutschen Bankenmarkt die beste Lösung herausfinden will, sollte zunächst eine individuelle Bedarfsanalyse starten.

Dabei wird das tatsächlich und dauerhaft umgesetzte Nutzungsverhalten analysiert. Die wichtigsten Kosten-Komponenten eines Kontos sind die Gebühr für die Kontoführung, die Gebühren für EC- und Kreditkarte sowie die Soll- und Habenverzinsung.

Ein gutes Konto kommt heute dauerhaft ohne Grundgebühr aus. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein regelmäßiger Gehaltseingang zu verzeichnen ist. Der Zugang zum Online- und Telefon-Banking sollte dabei ebenso im Leistungsumfang inkludiert sein wie alle beleglosen Buchungsposten. Wer regelmäßig Bargeld an Automaten im Ausland abhebt oder Automaten nutzt, die nicht zum jeweils kostenfreien Verbund gehören, sollte auf eine Kreditkarte bestehen, die den kostenfreien Bargeldzugang an allen Automaten ermöglicht.

So können auf in Jahr gesehen leicht 100 bis 200 Euro Spesen für die Barverfügung gespart werden. Wichtig ist auch die Analyse des durchschnittlichen Kontostandes.

Wer größere Reserven auf seinem Konto vorhält, sollte Wert auf eine Möglichkeit zur attraktiven Verzinsung legen. Diese kann auf dem Girokonto selbst oder auf einem angeschlossenen Konto erfolgen. Verbraucher, die regelmäßig in den roten Zahlen stecken, sollten hingegen auf einen möglichst günstigen Dispositionskredit achten.

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