Bargeldabheben am Automaten mit höheren Gebühren

Barverfügungen am Automaten werden immer teurer: Bis zu 10 Euro müssen Bankkunden zahlen, wenn sie einen „falschen“ Automaten benutzen ums ich mit Bargeld zu versorgen. Wie die Fachzeitschrift „Finanztest“ unter Berufung auf eigene Analysen berichtet, haben seit dem Juli 2008 33 von 64 Banken ihre Gebühren erhöht. Sehr teuer kann das „Fremdgehen“ am Automaten für Kunden der Skatbank und der Sparda-Südwest werden: Bis zu 10 Euro werden für eine einzige Abhebung fällig.


Die Großbanken langen ihren Kunden ebenfalls tief in die Tasche: Bei Deutscher Bank. Dresdner Bank und Commerzbank werden 6 Euro je Abhebung in Rechnung gestellt. In Deutschland existieren drei Automaten-Netze, an denen mit der Karte eines zugehörigen Instituts in der Regel kostenfrei Bargeld abgehoben werden kann: Die Sparkassen unterhalten ihre eigene Infrastruktur und stellen rund 24.000 Automaten bereit.

Die Volks- und Raiffeisenbanken bieten gut 18.000 Automaten und die Großbanken unterhalten 7.000 Geldausgabestellen. Verbraucher können die horrenden Gebühren umgehen, wenn sie durch gute Planung die Barverfügungen auf Automaten des jeweiligen Verbunds beschränken.


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