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6 Mrd. Euro: Deutsche verschenken Geld an die Banken

Veröffentlicht am: Freitag, 27. November 2009

Die Bundesbürger geben sechs Milliarden Euro zu viel für ihr Girokonto aus. Zu diesem Schluss kam im Jahr 2005 eine Studie, die der Zeitschrift „Capital“ vorliegt. Eine der Hauptursachen für die Verschwendung war der Untersuchung zufolge die Unkenntnis vieler
Bankkunden im Hinblick auf die Gebühren, die ihnen die Hausbank in Rechnung stellt.

Jeder dritte Teilnehmer einer im Rahmen der Studie durchgeführten Befragung wusste demnach nicht, wie hoch die laufende Kontoführungsgebühr und der Zinssatz für den Dispositionskredit ausfallen. Dabei ist es heute sehr einfach, ein günstiges Girokonto zu finden. Im Internet stehen zahllose kostenfreie Vergleichs-Tools zur Verfügung, mit denen die günstigste Lösung für die eigenen Ansprüche schnell, einfach und anonym identifiziert werden kann.

Dabei kann das persönliche Nutzungsverhalten berücksichtigt werden. Wechselwillige können so angeben, wie oft sie Geld an fremden Automaten abheben, welche Kartenausstattung sie benötigen und wie hoch der durchschnittliche monatliche Geldeingang und das durchschnittliche Guthaben bzw. der Sollsaldo sind. Der Rechner ermittelt dann unter Berücksichtigung von Grundgebühr, allen nutzungsabhängigen Entgelten und Soll- und Habenzinsen das günstigste Angebot. Wer seiner Bank kein Geld schenken will, sollte den Wechsel in Angriff nehmen.

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