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1,24 Prozent: Tagesgeld wird weiter gering verzinst

Veröffentlicht am: Donnerstag, 4. Februar 2010

Die Zinssätze im Einlagengeschäft sind weiterhin sehr niedrig. Wie die FMH Finanzberatung mitteilt, zahlen Banken für täglich fällige Einlagen derzeit im Durchschnitt lediglich 1,24 Prozent Tagesgeldzinsen im Jahr, wenn sich auf dem Konto 5.000 Euro Guthaben befinden.

Bei einem Anlagevolumen von 50.000 Euro fällt der durchschnittliche Zinssatz mit 1,28 Prozent nur marginal höher aus. Auch mit Festgeldanlagen lässt sich derzeit kaum Geld verdienen: Festgeldkonten mit drei Monaten Laufzeit bieten gegenwärtig eine Verzinsung von lediglich 0,88 Prozent p.a. Bei sechs Monaten Laufzeit zahlen Banken 1,06 und bei zwölf Monaten 1,38 Prozent.

Da in diesem Jahr die Inflationsrate wieder deutlich höher ausfallen dürfte als im Jahr 2009 wird die reale Verzinsung nach Abzug von Steuern kaum größer als Null ausfallen. Anleger müssen deshalb damit leben, dass ihr Erspartes nicht an Kaufkraft gewinnt. Die Europäische Zentralbank hat noch keine konkreten Maßnahmen im Hinblick auf ihre Geldpolitik angekündigt: Der Leitzins liegt nach wie vor auf seinem historischen Tiefstand von 1,0 Prozent.

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